90% aller Megaprojekte scheitern am Gleichen

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Das grösste Risiko in einem Grossprojekt ist nicht die Änderung. Es ist die Überzeugung, dass sich nichts ändern wird.

Gerade im komplexen Projektumfeld zeigt sich, wie teuer dieser Irrtum wird. «Over budget, over time, over and over again», so beschreibt Bent Flyvbjerg das eiserne Gesetz der Megaprojekte. 

90% überschreiten Budget und Termin.
Bei Bauzeiten von mehr als einem Jahrzehnt, tausenden Räumen und hunderten Beteiligten sind mehrere hundert geänderte Anforderungen kein Störfall, sondern der Normalfall. Wer dagegen auf Stabilität plant, plant am Risiko und der Realität vorbei. Klassisches Projektmanagement belohnt frühe Festlegung und bestraft Korrektur - und führt so in den «lock-in»: das sture Festhalten an Konzepten, die längst überholt sind. 

ARCHIPEL geht einen anderen Weg: Änderung wird als Iteration verstanden, nicht als Störung. Optionen bleiben offen, Entscheide fallen zum letztmöglichen verantwortbaren Zeitpunkt, Transparenz ersetzt die Nachtragsschlacht. Flexibilität braucht dabei ein Fundament - eine robuste Ausgangsbestellung als Leitplanke. Grossprojekte gelingen, nicht, weil nichts schiefgeht, sondern weil das System damit rechnet, dass Veränderungen auftreten können.

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